Klinischer Abschnitt

Zahn- Mund- und Kieferkrankheiten ( 6. - 10. Semester)


Zu Beginn jedes Semesters muss man sich in eine Einschreibeliste eintragen um am Kurs teilzunehmen. Es gibt verschiedene Veranstaltungen zu diesem großen Fächerkomplex!
Erwartet werden Grundlagen, die in der Vorlesung im 6. Semester sowie in kursbegleitenden Vorlesungen vermittelt werden. Es werden jedoch keine Antestate gemacht oder Klausuren geschrieben.
Im wöchentlichen Seminar sitzen immer 2 Semester zusammen (7.+8. mit Auscultando und Practicando 1) sowie (9.+10. mit Auscultando 2 und 3).
Zur Patientenvorstellung dienstagsvormittag erscheinen dann alle Kliniker und besprechen aktuelle Patientenfälle der MKG. Je nach Semester werden verschiedene Aufgaben gestellt. Wobei Auscultando nur Zuhörer sind, Pacticando 1 die Patienten im Bettenhaus befragen, befunden und dem Plenum vorstellen, Practicando 2 Röntgenbilder auswerten und Practicando 3 Therapiekonzepte und Diagnosen erarbeiten.
Zur MKG-Veranstaltung gehören auch zwei 1-wöchige-Famulaturen "auf der Ebene", dort müsst ihr im OP assitieren, die Frühvisite mitlaufen und dürft Vigo legen und Blut abnehmen.
Chirurgie ist ein Prüfungsfach im Examen. Man tut sich selber einen großen Gefallen wenn man ab und zu mal aufmerksam ist und versucht ein bisschen mitzudenken. Gerade während der OPs könntet ihr in die Unangenehme Situation kommen vor dem gesamten OP-Team zur jeweiligen OP befragt zu werden...

6. Semester


Klinischer Simulationskurs - KSK

Der Klinischer Simulationskurs soll euch auf die Behandlung der „echten“ Patienten vorbereiten. Er ist in zwei Blöcke unterteilt.

Der erste und auch wesentlich umfangreichere Block ist der der Zahnerhaltung. Montags, dienstags, donnerstags und freitags habt ihr Zeit verschiedene Arbeiten zu lernen und zu üben. Einige Beispiele sind:
Zahnreinigungen mit Scaler und Handküretten durchführen, Füllungen im  Front- und Seitenzahnbereich mit verschiedensten Materialien legen, Kofferdam legen oder auch Endos (Wurzelbehandlungen) machen - natürlich alles nur an den Phantomköpfen. Immer mittwochvormittag habt ihr dann die Chance euch gegenseitig die Zähne zu reinigen, um die Professionelle Zahnreinigung (PZR) zu üben, denn gegen Ende dieses Semesters dürft ihr eine PZR an einem Bekannten durchführen. In der letzten Woche dieses Blocks begegnet euch eine bekannte Prüfungsform wieder. Genau wie im TPK gibt es am Ende eine Klausur, ein OSCE und ein OSPE. Die OSCE ist eine Stationenprüfung in der ihr die gelernten Einzelschritte vorzeigen müsst. Eigentlich ändert sie bei den Stationen nie irgendwas, weswegen es meistens keine Überraschungen gibt. Beim OSPE habt ihr einen gewissen Zeitrahmen und sollt i.d.R. ein Seiten-, eine Frontzahnfüllung legen, eine Endo machen und eine Kavität präparieren.

Der zweite, kleinere Block ist der prothetische Teil. Hier werden das Präparieren an Echtzähnen - auch wieder am Phantomkopf - und die Herstellung eines Provisoriums geübt. Außerdem nehmt ihr euch gegenseitig Abdrücke, artikuliert diese mit einem Gesichtsbogen ein und erstellt eine Schiene. Dann habt ihr den Kurs endlich geschafft und könnt euch auf die echten Patienten freuen! 

Kieferorthopädisch Technischer Kurs

 

Der Kieferorthopädisch Technische Kurs ist der erste der drei klinischen KFO Kurse. Hier lernt ihr die Grundzüge der Kieferorthopädie kennen. Dabei müsst ihr banale Drahtbiegeübungen machen, aber auch Modelle von euch gegenseitig und 3 verschiedene kieferorthopädische Geräte herstellen. Die Prüfung besteht aus einer Klausur und einer Biegeübung in der Klausur. 

Radiologie

 Im Kurs der Radiologie lernt ihr banal gesagt das Röntgen. Hierzu gibt es eine Vorlesung Montag und Donnerstag bei Prof. Pfeiffer. Diese ist verpflichtend. Ergänzend dazu gibt es einen Block Donnerstagnachmittag. Prof. Pfeiffer macht die Vorlesung einigermaßen spannend und unterhaltsam. Wichtig ist hier, dass ihr kräftig mitschreibt, denn alles, wirklich alles was er erzählt kann in den Klausuren drankommen. Apropos Klausuren, davon gibt es 2. Die erste findet mitten im Semester statt. Diese Klausur besteht aus 10 singlechoice Fragen von denen ihr mind. 7 richtig beantworten müsst. Damit erhaltet ihr die Kenntnisse im Strahlenschutz und seid befugt ein Röntgengerät unter Aufsicht zu bedienen. Die zweite Klausur besteht auch aus 10 Fragen, diese sind aber multiplechoice Fragen. Auch hier müsst ihr 70% erreichen. Zum Bestehen des Kurses müsst ihr zusätzlich noch mind. 12 Stunden (meistens 4 x 3 Stunden) in der Röntgenabteilung der Zahnklinik famulieren. 

Innere Medizin ( 6. - 7. Semester)

 

 

 

Die Vorlesungen im 6. und 7. Semester sind anwesenheitspflichtig. Euch werden die Grundzüge der Inneren Medizin näher gebracht, die Zusammenhänge zur Zahnmedizin gehen dabei nicht verloren. Ihr lernt alles über Diabetes, Herz-Kreislauf, Hämostase, Kanzerosen und Medikamentationen.

 

7. Semester


Kurs 1 der Zahnerhaltung und Parodontologie

Der Kurs beginnt direkt nach den Semesterferien mit einer kurzen Einführungsveranstaltung, wo erklärt wird, welche Vorraussetzungen zum Kursbestehen erforderlich sind. Ansonsten erfolgen einige organisatorische Dinge. Die Behandlung beginnt je nach Semesterstart einige Tage später.

 

 

 

In der ersten Semesterwoche Assitiert Ihr dem Examen.

 

Die Assistenten erwarten diszipliniertes und organisiertes, gewissenhaftes, im erlaubten Rahmen, eigenständiges Arbeiten am Patienten und auch ganz wichtig gutes Teamwork. Man wird in diesem Kurs als Team bewertet, es zählt also nicht nur die eigene Leistung.

Das Assistententeam ist freundlich und hilfsbereit und steht einem zur Seite.

 

Die VL sind in den Stundenplan integegriert, jedoch nicht alle Pflicht.

Der Kurs ist im Unialltag sehr gut zu bewälltigen, ohne das Stress aufkommt.

Um den Kurs zu bestehen, sind die Anforderungen voher fix formuliert. Man muss eine geringe Zahl an Pflichtleistungen erbringen (Füllung, Wurzelkanalbehandlung, Kinderbehandlung und PA) und man muss an 3 Famulaturen in der Poli teilnehmen, was zur Kurszeit geschieht. Da jede Behandlung/ jede Massnahme in einer Punktetabelle definiert ist, muss ein festegelegter Punktwert am Ende des Semesters erreicht worden sein.

 

Als Kosten sind nur die Leihgebühren für den Klinikkoffer und die Bohrer zu beachten. Fehlt am Ende des Semesters jedoch etwas, muss dies ersetzt werden.

 

Am Ende des Semesters muss eine Klausur bestanden werden. Es handelt sich um eine multiple choice-Klausur mit zwei unterschiedlichen Fragentypen (nur eine Antowort ist richtig/falsch und mehrere antworten sind möglich). Die Klausur besteht zu einem gewissen Anteil immer aus Altfragen.

Spritzenkurs

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier lernt Ihr Änesthesien zu legen, Blut abzunehmen und Zugänge zu legen. Am Anfang habt Ihr nur Vorlesungen, im späteren Verlauf des Kurses kommen dann immer mehr Praktische Anteile in der Poliklinik der Oralchirurgie dazu. Am Ende des Semesters habt eine Single-Choice Klausur.

 

Allgemeine Chirurgie

Zur Vorlesung muss man sich am Anfang des Semesters persönlich in eine Anmeldeliste eintragen.
Die Vorlesung findet in einem kleinen Seminarraum im Bettenhaus statt. Es gibt wechselnde Dozenten, die unterschiedlich motiviert an die Sache ran gehen. Oft ist es aber ganz witzig, weil es regelmäßg vorkommt, dass Ärzte in den letzten Stunden ihrer 48-Std-Schicht die Vorlesung halten. Für die Humanmediziner sind wir halt „nur“ Zahnis und die Dozenten wissen, dass die Inhalte der Vorlesung wenig mit unserem späteren Berufsleben zu tun haben. Die Vorlesung wird Unterricht-ähnlich gestaltet, oft werden auch Fragen in die Runde gestellt. Es ist nicht verkehrt wenn man sich an die BC/Physio/Anatomie Inhalte erinnern kann, aber es gibt keine Prüfung.
Tipp: wenn man versucht aufzupassen geht die Stunde gefühlt etwas schneller vorbei…und man sollte auch nicht vergessen, dass es auch ein Prüfungsfach im Examen ist

Histopatho

 

 

 

 

 

 

Wird nur im Winter angeboten. Hier macht Ihr das gleiche wie in der Histologie in der Vorklinik, nur mit krankhaft veränderten Geweben. Am Ende habt Ihr eine Klausur in der Ihr 5 Präparate erkennen müsst: Einmal müsst ihr das Organ benennen, aus dem das Präparat entnommen wurde und im folgenden Schritt müsst Ihr das krankhaft veränderte Gewebe benennen (Beispiel: 1. Lymphknoten 2. Watontumor). Im zweiten Teil der Klausur werden euch 3 Fragen zur Pathologie gestellt, die Ihr beantworten müsst.

Zahnersatzkunde 1 - Prothetik 1

Teilnahmevoraussetzung für den Prothetik I Kurs ist das bestandene Eingangstestat in der ersten Semesterwoche (Silikonabformung, Brückenpräparation für eine Cerconbrücke, Korrekturabformung). In der zweiten Woche startet nach bestandenem Eingangstestat eure Patientenbehandlung. Das Wissen der Prothetik-Vorlesungen des 6. und 7. Semesters sowie die Inhalte der Arbeitsanweisungen sollte daher bereits präsent sein. Dies erleichtert euch die Behandlung in der ersten Zeit sehr. Im Laufe des Semesters wächst durch eure Behandlung natürlich euer Verständnis für gewisse Arbeitsschritte.

 

Die Kosten halten sich mittlerweile in Grenzen. Die Materialien für das Eingangstestat (siehe Bekanntmachungen) müsst ihr in Eigenregie beschaffen (X€). Die übernimmt meist der Semestersprecher. Das Instrumentarium für diesen Kurs bekommt ihr von der Abteilung für Werkstoffkunde gegen eine Leihgebühr von 40€ ausgeliehen. Materialien für eure Patientenarbeiten, sowie ein Großteil des Laborbedarfs werden von der Uni gestellt. Lediglich eure Hand- und Winkelstückaufsätze müssen, insofern sie nicht bereits in vorangegangen Kursen angeschafft wurden, nun bestellt werden. Eine Auflistung der zu beschaffenden Fräsen und Diamanten findet ihr in den Kurs Bekanntmachungen der Prothetik. Falls ihr es bisher nicht getan habt, ist nun auch der Zeitpunkt gekommen euch ein Prothetik Buch anzuschaffen. Andere Unterlagen habt ihr entweder noch aus vorherigen Prothetik Kursen oder könnt sie euch im Ilias bei der Abteilung für Prothetik herunterladen.

Die Betreuung im Kurs erfolgt durch die jeweiligen Kursassistenten/-innen und einen Oberarzt. Dies wird nach bestandenem Eingangstestat zugeteilt. Euer Behandlungspartner kann leider immer nur jemand sein, der einen anderen Oberarzt zugeteilt bekommen hat. Der/die Assistent/in ist euer erster Ansprechpartner/-in. Sie unterstützen euch während der Behandlung und nehmen wichtige Zwischenschritte ab, sodass bei den wichtigen Oberarztvorstellungen auch nichts schief geht. Ihr behandelt übrigens Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Nachmittag. Mittwoch Vormittag und Donnerstag Mittag finden die Prothetik Vorlesungen statt.

Da man den ganzen Kurs über an seinen/seine Assistent/in gebunden ist, sollte man schauen, dass man sich im eigenen Interesse adäquat verhält und an die Anweisungen hält! Dazu zählt auch, dass ihr euch stets über die anstehenden Arbeitsschritte informiert und wisst, was ihr tut. Auch in diesem Kurs spielt, wie immer, das zwischenmenschliche Verhältnis eine große Rolle. Also verspielt es euch mit eurem/eurer Assistent/in nicht!

Die Abschlussklausur stellt sich als Prosaklausur dar, die sich auf die Inhalte der Vorlesungen bezieht. Es werden überwiegend Basic-Fragen gestellt, aber auch detailliertere Fragen gefragt. Alle Fragen sind jedoch definitiv im Laufe der Vorlesungen erwähnt und besprochen worden! Also passt genau auf und schreibt auch die Feinheiten mit, die einem nicht so gängig sind! Letzte Aufgabe der Klausur ist stets eine Planungsaufgabe von Zahnersatz. Die Möglichkeit zur Nachschreibeklausur findet eine Woche später statt.

 

Tipp: Assistiert bereits vor eurem Prothetik I Kurs einige Male in der Prothetik. Dadurch lernt ihr bereits die Abläufe ein bisschen kennen und wisst, wo man welche Sachen findet. Ansonsten solltet ihr versuchen, möglichst ruhig zu bleiben. Viele Probleme, die zu Beginn dramatisch groß erscheinen, lassen sich im Laufe des Kurses beseitigen. Kümmert euch bereits im Vorfeld um prothetisch zu versorgende Patienten. Eventuell brauchen eure Patienten aus der Zahnerhaltung noch prothetische Versorgungen. Sollte es Patientenmangel geben, so wird sich dieser im Laufe des Semesters relativieren. Dieses Semester bleibt nichts desto trotz eines der stressigsten Semester, jedoch lassen sich besonders in den letzten Wochen immer wieder kleine Wunder vollbringen.

 

Der Kurs wird bestanden, wenn durch die praktischen Arbeiten eine Mindestanzahl von 4 Punkten erreicht sowie die Klausur bestanden wird. Umso mehr Punkte ihr im Kurs I macht desto weniger müsst ihr im Kurs II erbringen.

8. Semester


Pharmakologie

 

Am Kurs teilnehmen kann man ohne Voraussetzungen.
Der Kurs findet nach Semesterbeginn direkt Montags abends statt und
besteht ausschließlich aus Vorlesungen. Benötigt wird nichts besonderes an Materialien.
Der Dozent erwartet ein wenig Mitdenken. Er stellt immer wieder Fragen
in die Runde und hofft auf eine Antwort.
Er gibt am Ende des Semesters die VL an die Semestersprecher,
muss man jedoch ein wenig öfter drum bitten.
Pharma ist ein Sitzschein, es gibt kein Klausur.
Also Teilnehmen und abhaken :D

MikroBiologie - MIBI

Sehr interessanter Kurs. Ihr habt meist nicht das ganze Semester sondern nur 8 Wochen. Immer Freitagnachmittags müsst Ihr euch hierfür in die 9 setzten und bis zur Endstation Richtung Sülz fahren. Das dauert nur 10 Min. Anschließend ein Fußweg von 10 Min und Ihr seid da. Der Dozent ist sehr nett und die Klausur am Ende ist Single-Choice und sehr nett und Studentenfreundlich gestaltet. Wer dennoch nicht besteht, muss im folgenden Semester nur an der Klausur teilnehmen. Der Kurs wird jedes Semester angeboten.

 

9. Semester


OP-Kurs 1

Es gibt eine Eingangsklausur zusammen mit dem OP2 Kurs. Diese findet  in der ersten Semesterwoche statt, am besten Altklausuren der letzten OP-Kurse und des Spritzenkurses lernen.

Jeden Dienstagnachmittag operiert der OP-Kurs 1, OP2 jeweils  Donnerstagnachmittag (Semestersprecher müssen morgens 8.00 Uhr die OP-Liste abholen und die OPs dann zugeteilen, losen hat sich bewährt) immer von 14:00 Uhr bis max. 16:30 Uhr finden die OPs statt.
Die Behandlung findet immer in Vierergruppen, unter Umständen auch in kleineren Gruppen (meist 3er Gruppen) statt. ;)

Die Betreuung erfolgt immer durch einen Assistenzarzt aus der chirugischen Ambulanz.

OPs: Meistens Extraktionen, Ostektomien, WSR, Probeentnahmen, Zysten, Abszesse etc. Jeder Kursteilnehmer sollte mindenstens eine OP absolviert haben.

Nach jeder OP müssen Operateur und Assistent (die anderen beiden schauen im Idealfall zu) einen OP- Bericht an den betreuenden Arzt ( innerhalb einer Woche) abgeben . Danach gibt es die Unterschrift im Chirugieheft.

Im Allgemeinen ein sehr lehrreicher Kurs, ohne zu großen Druck! Tipp: Möglichst Extraktionen etc. bereits in den Famulaturen machen und diese ins Chirugieheft eintragen lassen! Unterschreibt jeder Assistent gerne.
Am Ende des Kurses erhaltet ihr dann zusätzlich zum Schein auch noch ein Zertifikat zur Implantologie (sofern euer Name im Laufe des Studiums immer fleißig auf der Anwesenheitsliste erschienen ist)

Kieferorthopädischer Behandlungskurs 1

1)Grundlage am Kurs teilzunehmen:

Es gibt keine besonderen Voraussetzungen. Man muss im 6.Semester den KFO-Technik-Kurs absolviert und bestanden haben. Desweiteren ist die Anzahl der Plätze beschränkt, was jedoch noch nie ein Problem dargestellt hat.

 

2)Wie beginnt der Kurs und was wird gebraucht?

Der Kurs beginnt direkt um 14Uhr am ersten Montag im Semester mit einer Eiinführungsveranstaltung. Benötigt werden zwei Geo-Dreiecke (gerne ein  ormales und ein großes), ein Stechzirkel, spitzer Bleistfit/Druckbleistift und eine Schmuth-Platte (wird von der KFO gestellt und muss bei Verlust am Ende des Semesters ersetzt werden)

 

3)Was erwarten die Dozenten, ist das zu realisieren?

Die Dozenten erwarten, dass man sich auf die Vorlesung vorbereitet, indem man die Übungsfälle bearbeitet. Ansonsten muss man zuverlässig zu den zwei Famulaturen erscheinen und eine Patientenarbeit herstellen. Der Kurs ist vom Zeitmanagement absolut gut zu händeln. Es gibt keine Schwierigkeiten, die Anforderungen in den Unialltag zu integrieren.

 

4)Betreuung der Dozenten?

Die Dozenten sind alle freundlich und hilfsbereit, auch ausserhalb der Kurszeit offen für Fragen. In den Famulaturen bekommt man KFO-Infos über die VL hinaus.

 

5)Kosten?

Kosten sind nur für die Geodreiecke und den Stechzirkel zu erwarten, also insgesamt 15-20€, je nachdem wie teuer der Zirkel ist. Natürlich kann sich jeder zusätzlich ein Buch kaufen. Zusatzkosten ergeben sich nur, wenn man die Schmuth-Platte verliert, das sind dann um die 40€. Modelle, die zum Üben gestellt werden, müssen nicht bezahlt, nur neu hergestellt werden, falls man diese verliert oder zerstört.

 

6)Klasur?

Die Klausur ist zweigeteilt. Der eine Teil besteht aus Fragen, 5-6 Stück, die das theoretische Wissen abfragen. Der zweite Teil ist eine Fallauswertung, wie man sie im ganzen Semester zur Übung schon hatte. Zur Vorbereitung sollte man im Semester die Übungsfälle lösen und diese immer wiederholt auswerten, da die Klausur in 1,5h zu lösen ist. Die

Fallauswertung sollte nicht mehr als 1h in Anspruch nehmen, daher vorher die Übungsfälle so lange wiederholen, bis man nur noch 1h zur Auswertung benötigt.

 

7) Tipps

KFO-1 ist ein angenehmer Kurs. Der Kurs hat eine sehr geringe Durchfallquote. Als absoluter Tipp ist nur zu sagen, dass man die Übungsfälle auf Zeit lösen sollte, sonst schafft man das zeitlich in der Klausur nicht, was zum Durchfallen führt.

Kurs 2 der Zahnerhaltung und Parodontologie mit Kinderbehandlung

Um am Kons 2 teilnehmen zu können muss der Kons 1 bestanden sein und bei uns in Köln auch der Prothetik 1. Das liegt an der Reihenfolge der Semester/des Studienaufbaus.

Der Kurs beginnt direkt nach den Semesterferien mit einer kurzen Einführungsveranstaltung, wo erklärt wird, welche Vorraussetzungen zum Kursbestehen erforderlich sind. Ansonsten erfolgen einige organisatorische Dinge. Die Behandlung beginnt je nach Semesterstart einige Tage später.

 

In der ersten Semesterwoche assistiert ihr dem Examen.

Die Assistenten erwarten diszipliniertes und organisiertes, gewissenhaftes, im erlaubten Rahmen, eigenständiges Arbeiten am Patienten und auch ganz wichtig gutes Teamwork. Man wird in diesem Kurs als Team bewertet, es zählt also nicht nur die eigene Leistung.
Das Assistententeam ist freundlich und hilfsbereit und steht einem zur Seite.

Die VL sind in den Stundenplan integegriert, jedoch nicht alle Pflicht.
Der Kurs ist im Unialltag sehr gut zu bewälltigen, ohne dass Stress aufkommt.
Um den Kurs zu bestehen, sind die Anforderungen voher fix formuliert. Man muss eine geringe Zahl an Pflichtleistungen erbringen (Füllung, Wurzelkanalbehandlung, Kinderbehandlung und PA) und man muss an 3 Famulaturen in der Poli teilnehmen, was zur Kurszeit geschieht. Da jede Behandlung/ jede Massnahme in einer Punktetabelle definiert ist, muss ein festegelegter Punktwert am Ende des Semesters erreicht worden sein.

Als Kosten sind nur die Leihgebühren für den Klinikkoffer und die Bohrer zu beachten. Fehlt am Ende des Semesters jedoch etwas, muss dies ersetzt werden.

Am Ende des Semesters muss eine Klausur bestanden werden. Es handelt sich um eine multiple choice-Klausur mit zwei unterschiedlichen Fragentypen (nur eine Antowort ist richtig/falsch und mehrere antworten sind möglich). Die Klausur besteht zu einem gewissen Anteil immer aus Altfragen.

Notfallkurs

Jeder kann am Kurs teilnehmen, macht jedoch erst ab dem 7.Semester Sinn, da man diesen Kurs in das Chirurgie-Testatheft eintragen lassen muss.


Der Kurs hat einen eigenen Stundenplan. Meistens beginnt der Kurs Donnerstags, eine Woche nach Semesterbeginn als Pflichtveranstaltung.
Es gibt Vorlesungen und praktische Anwendungen. Alles ist anwesenheitspflichitg, bei den praktischen Übungen wird dies auch immer geprüft.

Erwartet wird, dass man die Anleitungen praktisch umsetzt und übt.  Szenarien werden vor den Teilnehmern geübt, es müssen sich immer wieder Freiwillige zur Verfügung stellen.
Der Kurs wird von der Chirurgie und einer Allgemeinmedizinerin geleitet. Es herrscht jederzeit eine lockere und spaßige Athmosphäre.
Man kann jederzeit Fragen stellen. Zusätzliche Übungszeit wird auch angeboten. Es fallen keine Kosten an. Es gibt keine Klausur, jedoch eine praktische Abschlussprüfung, die in einem Team, das man selbst bestimmt, absolviert werden muss. Diese dauert 5-10 min und man muss das vorher Geübte einmal anwenden.


Tipps: auch wenn's immer spät abends stattfindet, mit Spaß an die Sache rangehen. Die lockere Atmosphäre hilft dabei. Die Abschlussprüfung ist ohne Probleme lösbar.

10. Semester


Zahnersatzkunde - Prothetik 2

Der zweite Teil des Prothetik Kurses ist vom reinen Kursablauf gleich zum Prothetik I Kurs. Lediglich ein Eingangstestat ist nicht mehr erforderlich. Die Behandlungszeit ist Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag Vormittag. Mittwoch Vormittag und Donnerstag Mittag finden die Prothetik Vorlesungen statt.

 

Ziel des Kurses ist es auf eine Gesamtpunktzahl von 11 Punkten zu kommen sowie die Klausur zu bestehen. Dazu zählen mindestens 7 festsitzende und 4 abnehmbare Arbeiten, davon sollte wenigstens eine Arbeit eine definitive Versorgung sein. Es kann maximal eine festsitzende durch eine abnehmbare Arbeit bzw. eine abnehmbare durch eine festsitzende Arbeit kompensiert werden. Ebenso sind eine Turbinenpräparation am Modell, die Anfertigung einer Aufbissschiene  sowie eine Remontage weitere verpflichtende Leistungen. Diese können auch bereits im Kurs I erbracht werden.

 

Der letzte Kurstag wird dann durch eure Scheinfreiheit gekrönt, sodass ihr direkt in euer Examen starten könnt.

OP-Kurs 2

    Es gibt eine Eingangsklausur zusammen mit dem OP1 Kurs. Diese findet  in der ersten Semesterwoche statt, am besten Altklausuren der letzten OP-Kurse und des Spritzenkurses lernen.

Jeden Donnerstagnachmittag operiert der OP-Kurs 2, OP1 jeweils Dienstagnachmittag (Semestersprecher müssen morgens 8.00 Uhr die OP-Liste abholen und die OPs dann zugeteilen, losen hat sich bewährt) immer von 14:00 Uhr bis max. 16:30 Uhr finden die OPs statt.
Wichtig: Um 14:00 Uhr müssen sich alle Teilnehmer in der chirugischen Ambulanz melden (meistens wird eine Anwesenheitsliste erstellt) auch wenn einige am jeweiligen Nachmittag keine OP haben sollten. Die Behandlung findet immer in Vierergruppen, unter Umständen auch in kleineren Gruppen statt ;)

Betreuung erfolt immer durch einen Assistenzarzt aus der chirugischen Ambulanz.

OPs: Meistens Extraktionen, Ostektomien, WSR, Probeentnahmen, Zysten, Abszesse etc. Jeder Kursteilnehmer sollte mindenstens eine OP absolviert haben.

Nach jeder OP müssen Operateur und Assistent (die anderen beiden schauen im Idealfall zu) einen OP- Bericht an den betreuenden Arzt ( innerhalb einer Woche) abgeben . Danach gibt's die Unterschrift im Chirugieheft.

Im Allgemeinen ein sehr lehrreicher Kurs, ohne zu großen Druck! Tipp: Möglichst Extraktionen etc. bereits in den Famulaturen machen und diese ins Chirugieheft eintragen lassen! Unterschreibt jeder Assistent gerne
Am Ende des Kurses erhaltet ihr dann zusätzlich zum Schein auch noch ein Zertifikat zur Implantologie (sofern euer Name im Laufe des Studiums immer fleißig auf der Anwesenheitsliste erschienen ist)